Social Network

Über Bienen und Honig

Fakten und Zahlen, Fragen und Antworten rund um unsere Arbeiterinnen und das süße Gold

Bei täglich 10 Ausflügen mit 20 Blütenbesuchen bestäubt eine Sammelbiene 200 Blüten am Tag. Jedes Bienenvolk teilt sich auf in etwa 2/3 Stockbienen und 1/3 Sammelbienen. Daraus ergibt sich eine Tagesleistung von 200 000 besuchten Blüten.

Etwa 20 bis 30 kg: Ein Volk benötigt ca. 70 kg Honig zur Energieversorgung und ca. 25 kg Pollen zur Eiweißversorgung – der Imker bekommt nur das, was die Bienen darüber hinaus sammeln.

Für die Produktion von 1 kg Honig muss die Biene ca. 3 kg Nektar sammeln. Das entspricht 60 000 Honigblasenfüllungen. Um die Honigblase einmal zu füllen muss die Biene ca. 15 – 100 Blüten (je nach Blütenart) besuchen. 1 kg Honig entspricht damit ca. 900 000 bis 6 Millionen Blütenbesuchen.

Die Sammlerschar des Bienenvolkes legt je nach Verfügbarkeit des Nektars eine Strecke von 40 000 – 120 000 km zurück. Das entspricht ca. dem ein- bis dreifachen Erdumfang.

Österreich ist ein Land mit einem hohen Pro-Kopf-Verbrauch von Honig. Jeder Österreicher isst statistisch gesehen mehr als 1 kg Honig pro Jahr. Die Produktion an Honig in Österreich reicht (noch?) nicht aus, um diesen Bedarf zu decken.

Umgangssprachlich wird der Begriff „Biene“ meist auf eine einzelne Art, die Westliche Honigbiene (Apis mellifera) reduziert. Dabei sind in Österreich mehr als 690 Bienenarten aus neun Familien heimisch. Honigbienen und Hummeln gehören zur Familie der Apidae. Nur die Honigbiene bildet mehrjährige, hochgradig organisierte Völker. Die Hummeln bilden dagegen nur einjährige Völker. Die restlichen Arten leben allein (solitär). Sie werden unter dem Begriff „Wildbienen“ zusammengefasst.

Propolis ist das „Kittharz“ der Biene mit konservierenden Eigenschaften. In der Antike sowie im ersten und zweiten Weltkrieg wurde Propolis zur Wundversorgung eingesetzt. Einige Spitäler greifen dieses Wissen wieder auf.

Gelée Royale ist ein eiweißreicher Futtersaft für die Bienenkönigin. Es soll antibakteriell und krebshemmend wirken und hat positiven Einfluss auf den Blutdruck und den Blutzuckerspiegel.

Pollen sind der wichtigste Eiweißlieferant für die Bienen. Diese enthalten zudem essenzielle Fettsäuren, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente.

Das Bienenwachs ist der Baustoff für die Honigwaben und wird in den Wachsdrüsen der „Baubienen“ produziert. Verwendet wird Bienenwachs als Kerzenwachs, als Trennmittel für Lebensmittel, als Zusatz von Crèmes und für die Möbelpflege.

Das Gift der Bienen dient in erster Linie zur Verteidigung des Bienenvolkes. In der richtigen Dosierung wird es jedoch auch als entzündungshemmendes Heilmittel bei Muskel-, Nerven- und Gelenkserkrankungen eingesetzt.

Etwa 80 % der Pflanzen sind auf die Bestäubung durch Insekten wie Bienen angewiesen. Dies gilt für Wildpflanzen ebenso wie für Nutzpflanzen. Besonders im Obstbau kann der Ertrag durch Bienenbestäubung um ein Vielfaches gesteigert werden.

Nein. Honig ist eines der reinsten Lebensmittel überhaupt. Das trifft auch auf Stadthonig zu. Der Blütennektar ist von Feinstaub unbelastet, und die Biene selbst ist ein perfektes Filtersystem. Nur das Beste und Reinste kommt in den Honig – schließlich dient die köstliche Süßigkeit der Aufzucht der nächsten Bienengeneration.
Zudem werden in der Stadt weniger Pestizide eingesetzt als auf manchen Monokulturen am Land. Das schmeckt man auch!

Der Flugradius der Honigbiene beträgt im Schnitt drei Kilometer. Auf dieser interaktiven Karte kannst du leicht feststellen, ob unsere Bienen auch deine Blüten erreichen. (Voreinstellung: Standort Musiktheater)

Für 1 kg Wachs verarbeiten die Bienen ca. 10 kg Honig und 1 kg Blütenstaub.

 

Vielen Dank an Sabine für die Frage

Eine einzelne Honigbiene „produziert“ in ihrem Leben ca. 2,5 – 3 Gramm Honig. Dafür muss sie etwa die dreifache Menge an Nektar sammeln.

Für jedes Gramm Nektar benötigt die Biene übrigens 20.000 – 50.000 Ausflüge, wobei sie jeweils 50 mg Nektar in ihrer Honigblase transportieren kann. Das entspricht immerhin einem Drittel des eigenen Körpergewichts.

Für eine „Füllung“ besucht die Biene dafür, je nach Pflanzenart, zwischen 30 und 1.500 Blüten.

 

Vielen Dank an Steffen für die Frage

Fragen?

Hast du Fragen über Honig, Bienen oder unsere Standorte? Bitte sende uns jederzeit eine Email an honig@dachmarke.com!

Wir werden deine Fragen gerne beantworten und in unseren Katalog mit aufnehmen.

Wir lieben Imkern <3